Die Kirche von Le Falga wird bereits 1318 erwähnt, und 1384 hat das Dorf zwei Konsuln. Aus dieser Zeit, dem späten 14. oder frühen 15. Jahrhundert, stammt der Südturm, der älteste Teil des Schlosses. Eine Schießscharte verteidigt noch die Fassade, eine Kanonenscharte die Windseite. Im Erdgeschoss gewölbte Räume, oben ein großer Raum für den Herrn und seine Familie.
Im Februar 1570 zieht das protestantische Heer durch das Lauragais. Caraman wird zurückerobert, Cuq und Auriac werden zerstört, ebenso die Kirche von Le Vaux und ihre Filiale in Le Falga. Das Schloss gehört damals den Protestanten Jacques und Jeanne Vernès. Jahrhunderte später findet Marie-Laure de Caffarelli auf dem Grund des Brunnens ein gemeißeltes Christusmonogramm, unversehrt und vom Schlamm geschwärzt – vielleicht aus der Kirche von Le Vaux gerissen und dort versenkt, damit man es nie wieder sehe.